Baumwipfelpfad, Mogelsberg

Der erste Baumwipfelpfad in der Schweiz. Auf einem kühn geschwungenen Pfad spazieren die Besucher durch die Baumkronen. Die tragenden Bögen aus Brettschichtholz ruhen auf Stützen aus Rundholz. Ein Belag aus Bohlen und ein solides Geländer bieten Sicherheit. Die spektakuläre Aussichtsplattform führt die Besucher bis 45m über den Boden. Ein ingenieurtechnisches Highlight mitten im Wald.
Spezialfakt

Im Wald zu bauen, ohne den Wald zu schädigen, erforderte eine ausgeklügelte Logistik. Die vorgespannten Längsverbindungen der Hauptträger wurden speziell für dieses Projekt entwickelt. Für Produktion und Montage wurde mit WK-Soldaten der Armee zusammengearbeitet.

Leistungen

Entwicklung der Unternehmervariante für Tragwerk, Oberbau und Aussichtsplattform. Ausführungsplanung. Ausführung gemeinsam mit 2 Partnerfirmen

Standort

Mogelsberg

Baujahr

2017

Der erste Baumwipfelpfad in der Schweiz. Auf einem kühn geschwungenen Pfad spazieren die Besucher durch die Baumkronen. Die tragenden Bögen aus Brettschichtholz ruhen auf Stützen aus Rundholz. Ein Belag aus Bohlen und ein solides Geländer bieten Sicherheit. Die spektakuläre Aussichtsplattform führt die Besucher bis 45m über den Boden. Ein ingenieurtechnisches Highlight mitten im Wald.
124

Stützen aus Rundholz tragen den Pfad

5-16m

über Boden verläuft der Pfad

32’350+

tragende Verbindungsmittel wurden verbaut

12’800+

Bohlen bilden den Gehbelag für die Besucher

Aufwändige Logistik

Die Lage des Baumwipfelpfades mitten im Wald war für die Montage eine echte Herausforderung. Es kam der grösste in der Schweiz verfügbare Mobilbaukran sowie ein spezieller Kran mit Raupenfahrwerk zum Einsatz. So konnten die grossen und schweren Teile sicher eingebaut werden. Die Träger der Aussichtsplattform sind mit 30.72m eigentlich zu lang für einen Transport durch das enge Mogelsberg. Mit Kreativität, Massarbeit und im Rückwärtsgang haben die Chauffeure der Spezialfirma diese Herausforderung mit Bravour gemeistert.

Arbeitssicherheit

Die Arbeiten im Wald, hoch über Boden und auf einer frei auskragenden Konstruktion sind jenseits des Normalen. Bereits im Vorfeld wurde mit der SUVA ein projektbezogenes Sicherheitskonzept erarbeitet und auf der Baustelle konsequent umgesetzt. So konnten wir ohne Abstriche bei der Arbeitssicherheit auf aufwändige Gerüste verzichten. Gott sei Dank wurden wir vor Unfällen verschont.

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